Eine komplette Maniküre inkl. Folientechnik mit Catherine

Wie ich Euch in *diesem* Posting versprochen habe, erkläre ich heute eine komplette Maniküre inkl. der neuen Folientechnik von Catherine.

Schritt 1: Nagelhaut entfernen

Wie ich die Nagelhaut mit Produkten von Catherine entferne, habe ich *hier* schon mal erklärt.
Deswegen nur kurz zusammengefasst:

  • mit dem Cuticle Remover die Nagelhaut einweichen und
  • mit dem Beauty Tool die Nagelhaut zurück schieben








Schritt 2: Nägel in Form bringen

Hierzu bietet Catherine mehrere Möglichkeiten an. Zum Kürzen benutzt man eine Sandfeile wie ich sie *hier* benutzt habe. Zusätzlich gibt es noch die Feilmaus. Die sehr Ihr unten im Foto, gut zu erkennen an dem süßen Maus-Motiv. Sie ist nur für den Naturnagel gedacht.
Mit ihr peelt man die Nageloberfläche und glättet Unebenheiten aus, auch am Nagelrand. Sie hat eine sehr feine Körnung und besteht aus dickerem, weichen Material, das sich gut der Nageloberfläche anpassen kann.



Schritt 3: Nägel lackieren

Nun wird als nächstes entweder die Pro White Base oder die Calcium Base aufgetragen, je nach Bedürfnis.
Pro White Base dient dazu den Nagel aufzuhellen und effektiver vor Verfärbungen zu schützen. Ihn kann man auch solo tragen, um die Nägel strahlender erscheinen zu lassen.
Die Calcium Base ist besonders für geschädigte Naturnägel geeignet. Sie regeneriert, schützt und stärkt die Nägel.

Nachdem der Basecoat getrocknet ist, kommt die Farbe auf den Nagel.
Ich habe mich bei dieser Maniküre für die Farbe Nr. 22 entschieden, ein Lila mit Cremefinish.




Hier habe ich noch keinen Topcoat auf den Nägeln. Man sieht wunderbar wie toll die Farben schon glänzen. Theoretisch braucht man gar keinen Topcoat mehr. Auch die Trocknungszeit ist schnell. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich 2 Schichten trage.
So kann ich schon nach ca. 5- 10 Minuten mit der Folientechnik fortfahren. Perfekt!
Kleine Patzer kann man übrigens sehr gut mit dem Nagellack Korrekturstift entfernen. Für ihn gibt es auch Ersatzspitzen.



Schritt 4: Folientechnik

Die Produkte, die verwendet wurden, seht Ihr oben auf dem Foto.
Als Erstes empfehle ich etwas Folie zurecht zu schneiden, so geht es hinterher schneller. Ihr braucht nicht sehr viel davon. Ich schneide mir ca. drei 1cm breite Streifen ab. Wenn Ihr den gesamten Nagel mit Folie abdecken wollt, dann braucht Ihr mehr.

Dann wird der Folienkleber aufgetragen. Wichtig hierbei ist, den Pinsel ordentlich einige Male abzustreifen, so dass nur minimal Kleber am Pinsel ist. Ihr braucht nur eine hauchdünne Schicht davon!
Der frisch aufgetragene Kleber leuchtet bläulich. Ihr müßt ihn jetzt solange trocknen lassen bis er komplett durchsichtig ist. Dafür ist es notwendig, dass die Kleberschicht möglichst gleichmäßig aufgetragen wird, sonst ist der Kleber an manchen Stellen schon angetrocknet und an anderen noch zu feucht.


Ihr seht auf den beiden Bildern links den frisch aufgetragenen Kleber und rechts den angetrockneten. Ich habe es nicht ganz geschafft, den Kleber gleichmäßig aufzutragen. An den Stellen, die noch bläulich leuchten, wird die Folie nicht haften. Aber dafür habe ich einen Trick, den ich gleich verrate ;)

Ihr könnt mit dem Kleber jedes erdenkliche Design kreiieren. Ob Ihr Muster auf den Nagel zaubern wollt oder den ganzen Nagel bedeckt,  Eurer Kreativität ist keine Grenze gesetzt.

Nachdem der Kleber genügend getrocknet ist, drückt Ihr die Folie auf den Nagel. Presst sie gründlich an, auch in den Ecken und zieht sie dann in einem Rutsch ab.


























Wenn Ihr dann Lücken in der Folie habt, in denen sie nicht gehaftet hat..... könnt Ihr das ganz einfach beheben. Einfach nochmal Kleber in die Lücken geben, antrocknen lassen und die Folie erneut aufbringen. So könnt Ihr auch Euer Design nachträglich noch perfektionieren, falls es nicht direkt 100%ig geworden ist.

Ich finde es wirklich einfach mit den Folien zu arbeiten. So werden Eure Nägel zu einem Hingucker.


Schritt 5: Top Coat

Als letzten Schritt versiegelt Ihr Eure Oberfläche mit dem Highgloss Top Coat, der besonders gut für die Folientechnik geeignet ist. Er ist etwas zähflüssiger als man es von herkömmlichen Top Coats kennt, läßt sich dennoch gut verteilen. Er ist sehr schnell trocken und verleiht enormen Glanz.





So sah mein Endergebnis aus. Die Nägel sind auf dem Foto bereits einen Tag alt und leichte Abnutzerscheinungen sind bei den Folien schon zu erkennen.




Generell zu der Haltbarkeit:

Wie lange die Folien schön auf den Nägeln aussehen, hängt mit der Folie zusammen. Bei meiner ersten Maniküre *hier* war die Folie etwas dicker und die Maniküre sah ca. 3 Tage schön aus. Danach bekam die Folie zu viele Macken und es wurde unschön.
Die goldene Folie ist dünner und somit stößt sie sich schneller ab. Wie gesagt, auf dem Foto sind die Nägel gerade mal einen Tag alt. Ende des zweiten Tages war das Ergebnis schon zu unschön.
Ich kann mir vorstellen, dass das ein generelles Problem bei Nagelfolien ist. Sie sind eben dünn und wenn Ihr Euch an etwas stoßt, kratzt ihr sie ab.

Der Highgloss Top Coat ist eine Neuentwicklung von Catherine und wurde noch kaum getestet. Ich bin mit ihm nicht ganz zufrieden und denke, er kann noch verbessert werden. Er glänzt toll und trocknet im Nu, aber er reißt nach 1-2 Tagen ein. Ihr seht dann viele Risse auf Eurem Nagel. Er scheint nicht flexibel genug zu sein, um sich dem weichen Naturnagel anpassen zu können. Wenn das Problem noch behoben werden könnte, wäre er perfekt!


Schritt 6: Nagelpflege

Als letzten Schritt könnt Ihr Eure Nagelhaut noch etwas pflegen. Ich benutze sehr gerne das Youngster Cuticle Oil, über das ich *hier* bereits geschrieben habe.
Es gibt aber auch Pflege in Stiftform wie den Nagel Keratin Komplex oder den Best Ager Twist & Care.


Am Ende dieser ganzen Prozedur sollten Eure Nägel gepflegt und schön aussehen.





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